• Nadine

Digitale Espresso-Pause #6 mit Paul Specht

Aktualisiert: 15. Dez 2019


Hallo zur digitalen Espresso Pause!

Heute mit Paul Specht, Vorstand Finanzen & Recht beim

deutschen Handball Bund.




Woher ich so ein hohes Tier aus dem Sport kenne? Ganz einfach: Paul war zusammen mit meinem Mann auf dem Internat und ist seit über 20 Jahren einer unserer allerbesten Freunde und Patenonkel unseres Sohnes. Seit dem Studium sehen wir uns zwar viel zu selten, aber im September hat es endlich mal wieder geklappt.


Also musste er neben dem obligatorischen Mittagessen im City-Imbiss Achern (mein Mann behauptet bis heute, die Pizza mit Dönersoße dort erfunden zu haben) und einem Abstecher auf den Abenteuerspielplatz, auch noch ein wenig Zeit für das kürzeste Interview der Welt einräumen: Meiner digitalen Espresso-Pause, bei der allen Interviewpartnern immer nur die eine, gleiche Frage gestellt wird:


Ohne welche 3 Dinge könntest du nicht arbeiten?

Bei Paul Specht, Vorstand Finanzen & Recht beim DHB sind es folgende drei Dinge:


1. Handy

2. Stift

3. Mitarbeiter


Danke Paul für diesen kleinen Einblick. Es ist wirklich krass, welchen Stellenwert das Smartphone bei fast allen Unternehmern mittlerweile eingenommen hat (mich eingeschlossen).



Und wer noch etwas mehr über Paul erfahren möchte, darf wie immer gerne weiter lesen. Zu ihm hätte ich Lesestoff für eine zehnteilige Bücherserie. Ich beschränke mich aber heute mal auf die Kurzfassung:


Paul ist die Sorte Mensch, bei der ich mir sicher sein kann, dass er sein letztes Hemd für meine Familie geben würde. Wir haben zur Abizeit sehr viel miteinander erlebt, sind auf allen Vieren französische Dünen hinauf geklettert und haben die verrücktesten Partys gefeiert. Zum Glück hatten die Handys damals keine guten Kameras und niemand kam auf die Idee, damit Fotos zu schießen.


2002 auf der Wanderdüne in Frankreich

Wir sind seit Ende der 90er befreundet und haben viele Lebensphasen zusammen verbracht. Besonders eng war die Zeit, in der Paul unser „Dude auf der Couch“ war und drei Monate bei uns in Düsseldorf wohnte, bevor zufällig genau die Wohnung neben uns im gleichen Haus frei wurde (gilt so etwas wirklich noch als Zufall?)

Da ich jedoch beruflich den nächsten Schritt wagen wollte, zogen wir 2013 weg von Düsseldorf in Richtung Frankfurt und Paul übernahm unsere Wohnung.


Damals war er noch Geschäftsführer beim Traditionsclub DEG (Eishockey Düsseldorf) und davor ganz klassisch als Unternehmensberater auf Tour.

Sport war schon immer sein Ding. Unglaublicher Fußballenthusiast, früher selbst Handballer, großer Hertha (und internatsbedingt KSC) Fan und bis heute an vielen unterschiedlichen Sportarten interessiert.

Umso mehr freuten wir uns mit ihm, als er 2017 im Handball seine Aufgabe fand.


In meinen Augen sollte genau das ein Ziel für jedermann sein: Ein Hobby oder Dinge, an denen man Freude hat, auch beruflich ausleben zu dürfen.


Doch was genau ist nun neben dem Spielbetrieb, den internationalen Spieler-Transfers, dem Thema Recht oder Finanzen noch so eine typische Aufgabe als Finanzvorstand beim deutschen Handballbund, lieber Paul?

"Einen großen Teil meines Tages verbringe ich mit dem Thema Aufgaben-Koordination und Mitarbeiter-Steuerung".

Und genau diese Antwort, die wohl die meisten Führungskräfte nur allzu gut kennen, führte mich zu meiner nächsten Frage. Nämlich der, was sich Paul wünschen würde, wenn die Gegebenheiten einfach alles zulassen würden:

"...dass mehr Leistungszeit für mich da ist!"

Hmmm. Auch das ist irgendwie typisch. Zuerst wünschst du dir Verantwortung. Danach ein eigenes Team und sobald beide Ziele eingetütet sind, fragst du dich, wann du den Moment verpasst hast, als du vom Chef zum "Verwalter of everything " mutiert bist.

An dieser Stelle denke ich, dass vielen Teams das Thema Agilität und Eigenverantwortung in die Karten spielen wird. Aber eben auch nur denen, die dafür offen und bereit sind. Aber das geht an dieser Stelle zu weit und ist einen eigenen BLOG Beitrag wert. Jetzt bleiben wir erst einmal bei Paul.

Ich denke, man muss Sport sehr lieben und die Arbeit definitiv auch als Hobby sehen können. Oder wer wünscht sich schon sieben Wochenenden in Folge in Sporthallen verbringen zu dürfen?


Mein Gefühl sagt mir jedenfalls, dass Paul dem Sport treu bleiben sollte aber sich selbst dabei nicht vergessen darf. Die Uhren bei Clubs ticken noch einmal komplett anders als bei "normalen" Unternehmen und die irgendwo zwischen Studium und den ersten Anstellungen gelernten Regeln werden noch einmal ganz neu aufgestellt.

Das ist alles sehr spannend und herausfordernd und ich wünsche mir für Paul aus tiefstem Herzen das Rundum-Glücklich-Paket. Privat & beruflich versteht sich.



Wieso eine digitale Espresso-Pause?

Um Dir einen klitzekleinen Break zu gönnen! Im besten Fall noch mit dem ein oder anderen Tipp für Dein eigenes Business.


Mehr Infos zum Mini Projekt sowie Espresso-Pause #1 mit mir, Nadine Quosdorf, findest Du hier.


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